Archiv für die Kategorie ‘workshop’

Klassentreffen: Christoph Keller über das Thema RAUM

Dienstag, 02. Juni 2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zeitsprünge. Schon immer hat Christoph Keller Wissenschaft gegen den Strich gebürstet. Diesmal nimmt er sich die Archäologie vor und entwickelt eine ganz neue Betrachtungsweise: die Anarchäologie, in der das Objekt nicht länger als Träger der Geschichte dient, sondern von ihr abgekoppelt ist. Das historische Fragment funktioniert nicht mehr als Requisit einer linearen Erzählung, sondern bildet eine eigene Zeitrealität. Keller bricht damit auch die mythische Dimension der Archäologie auf, die seit dem 19. Jahrhundert nationaler Selbstvergewisserung dient. In den Drucken auf unserer Seite verbindet er historische Fotografien antiker Tempel, eines Amphitheaters und einer Götterfigur mit gepressten Blättern, die er vom Amazonas mitbrachte. Die dort lebenden Yanomami-Stämme negieren Geschichtsschreibung. Kellers Sicht der Dinge könnte auch für die künftige Präsentation der außereuropäischen Sammlungen im Humboldt-Forum erhellend sein.

Christoph Keller, studierte Physik und Mathematik, bevor er sich ganz auf die Seite der Kunst schlug. Der gebürtige Freiburger, der zum Studium an der UdK nach Berlin kam, tariert bis heute die Grenzen beider Seiten aus. So präsentierte er jüngst im Ausstellungsraum der Schering-Stiftung ein Selbstexperiment mit Äther, einem Stoff, der für das Nichts, die absolute Leere steht und doch die Möglichkeit unerschöpflicher Erfahrung birgt. Um die Erweiterung des Bewusstseins ging es dem Künstler auch bei seiner Aktion 2006 in der Frankfurter Schirn, wo er Besucher hypnotisierte und durch ein imaginiertes Museum führte.

Prof. Michaela Schweiger nimmt an “Frauen Video Arbeiten” des ZKM Karlsruhe teil.

Dienstag, 21. April 2015

 

Als virtuelle Ausstellung steht das zum Thema der Frauenperspektiven »Über Arbeit – Über Leben« kuratierte Videoprogramm aus der ZKM-Videosammlung plus Leihgaben über den gesamten Festivalzeitraum online zur Verfügung und präsentiert künstlerische Videos von Frauen zum Thema Arbeit und Produktion.

Videokunst wurde von Anfang an von Künstlerinnen mitgeprägt, um in diesem neuen Medium ein neues Frauenbild und feministische Positionen abseits der tradierten, männerdominierten Kunstgattungen zu artikulieren. Daher werden im Rahmen der virtuellen Ausstellung »Frauen Video Arbeiten« auch spezifische Arbeits- und Produktionsbedingungen von Künstlerinnen thematisiert.

Das Videoprogramm reicht von den 1960er Jahren bis zu aktuellen Werken. Reflektiert wird darin der Kontrast von häuslicher und künstlerischer Produktion, ebenso wie die Rolle der Frau in einer von männlichen Stereotypen geprägten Berufs- und Medienwelt. Thema ist oft auch die eigene Arbeit als Künstlerin. Aber auch die Frauenarbeit im globalen Spannungsverhältnis von Produktion und Reproduktion spielt eine Rolle.

Die große Retrospektive «Civic Radar» der Medienkunstpionierin und feministischen Künstlerin Lynn Hershman Leeson im ZKM gab Anlass, ihren Film «!WAR Women Art Revolution» ebenfalls im Videoprogramm des Festivals zu zeigen. Es handelt sich um eine dokumentarische Aufarbeitung der Situation von Frauen im Kunstbetrieb, die sich insbesondere mit der (Nicht-)Bedeutung von Künstlerinnen in den Kulturinstitutionen sowie auf dem Kunstmarkt auseinandersetzt.

Als Künstlerinnen werden unter anderem vorgestellt:
Anna Oppermann (1940), Lynn Hershman Leeson (1941), Martha Rosler (1943), Ulrike Rosenbach (1943), Harun Farocki (1944), Dara Birnbaum (1946), Annegret Soltau (1946), Ursula Biemann (1955), Michaela Schweiger (1966), Antje Ehmann (1968), Daya Cahen (1969), Dorcas Müller (1973), Eli Cortinas (1976), Mika Rottenberg (1976), Evamaria Schaller (1980), Ma Qiusha (1982) und JR (1983).

zkm.de/event/2015/04/frauen-video-arbeiten
zkm.de

Prof. Stephan Krumbiegel (HFF Potsdam) spricht beim Klassentreffen über künstlerische Montage

Sonntag, 26. Oktober 2014

 

http://www.burg-halle.de/kunst/plastik/zeitbasierte-kuenste/aktuelles/details/a/prof-stephan-krumbiegel-spricht-ueber-kuenstlerische-und-filmische-wege-und-herangehensweisen-der-m.html

Eine Frage ist

Sonntag, 31. August 2014

Ein Blockseminar von Karin Jurschick zu Interviewtechniken 29.9. bis 2.10.2014 ganztägig

http://www.burg-halle.de/kunst/plastik/zeitbasierte-kuenste/lehrangebote/details/a/die-frage-ist.html

Claus Stoermer erhält das Graduiertenstipendium des Landes Sachsen-Anhalt

Sonntag, 31. August 2014

Workshop: Experimente mit Fotografie

Dienstag, 04. März 2014

Blockseminar vom 12.-14.03.2014 mit Yala Juchmann

http://www.burg-halle.de/kunst/plastik/zeitbasierte-kuenste/aktuelles/details/a/workshop-experimente-mit-fotografie.html

Lichterzählung

Mittwoch, 19. Februar 2014

Eine Lichtinstallation von Claus Stoermer.
Bis 14.3.2014 im Kiosk am Reileck.

http://herrfleischer.blogspot.de/

Die „Carte Blanche“ von ikono.TV geht an Frauke Rahr

Samstag, 19. Oktober 2013

www.previewberlin.com/Sites/ikonoe.html

Ulu Braun leitet einen Workshop bei Camp/1 !

Donnerstag, 09. Mai 2013

www.ulubraun.com
camp.burg-halle.de

 

Camp/1 mit Workshops von Doris Uhlich und Karl Kels

Montag, 01. April 2013

Für einen Workshop im Bereich “Performance” konnten wir die Tänzerin und Choreographin Doris Uhlich aus Wien gewinnen. Karl Kels, Experimentalfilmer aus Berlin, von dem unter anderem die beeindruckenden Filme “Flußpferde”, “Sidewalk” und “Käfig” stammen, leitet einen Workshop im Bereich “Künstlerischer Film”.

SPACE DOCTORING mit Hermann Heisig

Samstag, 09. März 2013

Performanceworkshop vom 2. bis 5. April 2013

http://www.burg-halle.de/kunst/plastik/zeitbasierte-kuenste/lehrangebote/details/a/space-doctoring-mit-hermann-heisig-1.html

Festival für Künstlerischen Film und Performance

Dienstag, 12. Februar 2013

Call for Entries:

http://www.burg-halle.de/kunst/plastik/zeitbasierte-kuenste/aktuelles/details/a/camp-1-festival-fuer-kuenstlerischen-film-und-performance.html

Lichtworkshop mit Jan Rieger

Samstag, 09. Februar 2013

   

vom 29.1. bis 2.2. 2013 in Fachgebiet Zeitbasierte Künste

 

MIKROFONSTIMME – Workshop zu Studioaufnahmen von Text und Stimme

Dienstag, 15. Januar 2013

WORKSHOP ZU STUDIOAUFNAHMEN VON TEXT UND STIMME
mit Anna Wessel und Sonja Kettel, Sprechwissenschaftlerinnen der MLU-Halle

Übungen für Sprache und Stimme, Sprechhaltung und zum Umgang mit gesprochenem Text

SAMSTAG 19. JANUAR 2013 10:00–17:00 (max. 12 Teilnehmende) Im Lichtstudio Hermes Areal

Nicht die Rede vor Publikum, sondern die besondere Situation der Sprachaufnahme im Studio steht im Zentrum des workshops. Es werden Techniken der Präzisierung und Dramatisierung von gesprochener Sprache bei der Aufnahme mit dem Mikrophon vermittelt. Der Aufbau von Spannungsbögen, eindeutige Betonungsentscheidungen und die geeignete Gliederung der Sprache durch Staupausen werden thematisiert. Die Situation im Studio erlaubt Wiederholungen und Variationen, um für die spätere Bearbeitung eine Auswahl zu ermöglichen. Mit dieser Situation kreativ und lustvoll umzugehen, damit die Stimme Haltung, Emotion und Energie gut transportiert, ist Ziel des workshops.

Die Teilnehmerzahl ist aus praktischen Gründen auf 12 begrenzt. In 2 Gruppen arbeiten wir mit der eigenen Stimme und einem vorbereiteten Text. Anmeldung bitte bis zum 14.1.2013 per mail an: knuepfer@burg-halle.de

Doreen Mende stellt das Ausstellungs- und Forschungsprojekt “Doppelte Ökonomien” vor

Donnerstag, 03. Januar 2013

Ausgangspunkt ist das Fotoarchiv des freischaffenden Fotografen Reinhard Mende, das von 1967 bis 1990 im Auftrag der DDR-Kombinate produziert wurde.
Mittwoch 9.1.2013 um 16 Uhr 45, kleiner Seminarraum, Campus Kunst

Gastkritikerin Anke Hoffmann

Sonntag, 16. Dezember 2012

Foto: Dump Time. Für eine Praxis des Horizontalen (Zürich, 2011)

Am Dienstag den 18. 12.2012 ist Anke Hoffmann Gastkritikerin im Kolloquium für Diplomanden, Graduierte, Aufbau- und Meisterschüler im Fachgebiet Zeitbasierte Künste.

Anke Hoffmann studierte Kulturwissenschaften an der HU Berlin und am Goldsmith College London und arbeitet von 2009 – 2012 als künstlerische Leitung im Team mit Yvonne Volkart an der Shedhalle Zürich. Zuvor als freie Kuratorin bei Werkleitz Biennale 2006, NGBK Berlin, AG Realismusstudio (2004 – 2009) und in kuratorischer Mitarbeit und Projektmanagement bei transmediale Berlin (1999-2001) und ZKM Karlsruhe (2001-2004). Zurzeit tätig als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule der Künste Bern.

Reihe Experimentalfilm #42: Festival – Avantgarde ist keine Strömung III

Donnerstag, 06. Dezember 2012

Festival-Woche
05.12.-09.12.2012

Langfilme, (Kurz)-Filmprogramme, Dokumentationen, Experimentalfilme und Essayfilme…? Künstlergespräche, temporärer Filmbuchladen (MZIN), Filmformate 16mm/35mm/digital – D21 und Alpha60 laden ein zur dritten und größten Ausgabe von »Avantagarde ist keine Strömung«; eine Aussage die eigentlich ein Fragezeichen am Ende haben sollte.

 

 

Wir versuchen zu zeigen, dass es auch in und aus Leipzig Experimentalfilm gibt, in jeglichen Formen und Längen. Wir werden anerkannte Langfilme zeigen, die sonst nicht in Leipzig zu sehen sein werden – alles Premieren; drei sehr interessante Filmprogramme, kuratiert von uns und eingeladenen internationalen KuratorInnen werden mit »Künstlerkino« bekannte (und manchmal unbekannte) ExperimentalfilmemacherInnen anwesend sein und ihre Projekte vorstellen. Mit anderen Worten: Luru Kino ist der Ort, wenn du Filmkunst magst!

http://www.d21-leipzig.de/blog/de-168-99-reihe-experimentalfilm-42-festival-avantgarde-ist-keine-strmung-iii.html

Gegenbilder. Filmische Subversion in der DDR 1976 – 1989.

Sonntag, 11. November 2012

 

Am 14. 11.2012 spricht Claus Löser als Gast des Fachgebiets Zeitbasierte Künste über filmische Subversion und Wege unabhängiger Ausstellungskultur in der DDR.
14 Uhr. Alter Seminarraum / Campus Kunst. (1. Gebäude rechts, 1. Stock).

http://www.burg-halle.de/kunst/plastik/zeitbasierte-kuenste/aktuelles/details/a/gegenbilder-filmische-subversion-in-der-ddr-1976-1989.html

Franciska Zólyom am 7.11.2012 um 18 Uhr zu Gast im Designhaus

Dienstag, 06. November 2012

Franciska Zólyom, Direktorin und Kuratorin an der GFZK- Leipzig
Zeit: 07.11.2012, 18 Uhr
Ort: Designhaus Halle, Raum 103, 1. Stock, Ernst-König-Str. 1

http://www.burg-halle.de/hochschule/einrichtungen/transferzentrum/details/a/kunst-und-marktgalerie-fuer-zeitgenoessische-kunst-leipzig.html

Gastkritiker Paolo Bianchi

Samstag, 03. November 2012

Am Donnerstag den 8. 11.2012 ist Paolo Bianchi Gastkritiker im Kolloquium für Diplomanden, Graduierte, Aufbau- und Meisterschüler im Fachgebiet Zeitbasierte Künste.

Dozent an der Zürcher Hochschule der Künste, Gastkurator für das OK Offenes Kulturhaus Linz (2005–2009), seit 2011 Kurator an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und langjähriger Gastherausgeber für die Zeitschrift KUNSTFORUM INTERNATIONAL. Zuletzt erschienen: „Das Atelier als Manifest“, Band 208/2011. „Res Publica 2.0. Stadtkunst als Bild, Text, Klang“, Band 212/2011. „Der urbane Blick“, Band 218/2012. 2012 erhält er den eidgenössischen Preis für Kunstvermittlung.

Crowdfunding für den Diplomfilm “vierte generation singular perfekt”.

Sonntag, 29. Juli 2012

I need you at: http://www.startnext.de/vierte-generation

Synopsis von Kathrin Lemckes Diplomfilm:
vierte generation singular perfekt ist ein Roadmovie auf der Straße der Erinnerung eines Kindes. Mein Opa ist 1938 geboren. Er erzählt mir die Geschichte seiner Kriegskindheit. Chronologisch fahre ich die Orte seiner Kindheit an, basierend auf seinen Erinnerungen. Er wiederum reflektiert diese Bilder. Es ist der Versuch, einen Weg zu finden, sich der eigenen Familiengeschichte zu nähern.

Gastkritikerin Ulrike Kremeier

Freitag, 20. Juli 2012

Die Kuratorin Ulrike Kremeier ist am 21. Juli 2012 Gastkritikerin im Fachgebiet Zeitbasierte Künste.
Seit Juli 2012 ist Ulrike Kremeier Direktorin des Kunstmuseums Dieselkraftwerk in Cottbus. Zuvor leitete sie sechs Jahre das „Centre d’Art Passerelle“ in Brest, eines der wichtigsten  „Centre d’Arts“ in Frankreich. Sie hat fast 20 Jahre als freie Kuratorin gearbeitet und an zahlreichen internationalen Projekten teilgenommen und in Berlin den Projektraum „plattform“ betrieben.

Jahresausstellung 2012 am 21. und 22. Juli 2012

Mittwoch, 18. Juli 2012


Filmstill:  „Es gibt kein richtiges Leben im falschen.“                                   © Caro Sell

Das Fachgebiet Zeitbasierte Künste zeigt Filme, Videos, Installationen, Performances, Fotografien, Mixed-Media – und Papierarbeiten von: Lukas Adolphi, Franka Beck, Lorenz Ebersbach, Daniela Grömke,  Jeannine Grosse, Mark Hornbogen, Eleni Kolliopoulou, Annegret Kubiak, Tim Kurth, Kathrin Lemcke, Max Méndez, Marion Meyer, Georg Nikolai, Anne Oertel, Karl Pompe (Außenstelle Istanbul), Frauke Rahr, Stephan Retzlaff, Desiree Sander, Caroline Sell, Claus Störmer, Susann Weißhaar, Amelie T. Wiebach, Franca Wölfl

Ausstellungsorte:
Gärtnerhaus, Seebenerstraße 2, Campus Kunst
Lichtstudio, Hermesareal, Hof Hermesstrasse 5 (gegenüber dem Hermesgebäude)

Lehrende
Prof. Michaela Schweiger, Sirko Knüpfer

Gastdozenten im Studienjahr 2011 / 2012
Sebastian Höhn (Kamera), Stefan Kunzmann (Netze),  Jan Rieger (Licht), Thorsten Streichardt (Zeichnen als Kontaktaufnahme)

Werkstattleiter
Thomas Purgand

Gastkritiker  im Studienjahr 2011 / 2012
Katrin Mundt (Diplomkolloquium), Stéphane Bauer (Diplomkolloquium), Ulrike Kremeier (Jahresausstellung 2012)

Wir freuen uns auf Ihr Kommen !

Gastkritiker Stéphane Bauer

Donnerstag, 05. Juli 2012

 

Der Kurator und Leiter des Kunstraum Kreuzberg / Bethanien, Stéphane Bauer, ist am 5. Juli Gastkritiker im Kolloquium für Diplomanden, Graduierte, Aufbau- und Meisterschüler im Fachgebiet Zeitbasierte Künste.

Seit 1997 kuratiert Stéphane Bauer Ausstellungen im Kunstamt Kreuzberg, in der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst e.V. und im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien. Von 2002 bis 2008 leitete er ebenfalls einmal jährlich das zweiwöchige internationale Kulturmittlerseminar des Goethe Instituts in Berlin. Seit 2006 ist Stéphane Bauer Dozent beim Bildungswerk des bbk Berlin und unterrichtet Ausstellungsorganisation. Seit dem Wintersemester 2008/09 hat Stéphane Bauer einen Lehrauftrag für kuratorische Praxis am Institut für Kunst im Kontext der UdK Berlin. Seit März 2008 ist er Mitglied des Rates für die Künste Berlin.

Seine Projekte führten ihn für Vorträge und Workshops nach Accra/Ghana, Belgrad/Serbien, Brüssel/Belgien, Chicago/USA, Istanbul/Türkei, Jerusalem/Israel, Kairo/Ägypten, Madrid/Spanien, Paris/Frankreich, Prag/Tschechien, Ramallah/Palästinensische Gebiete, Sao Paulo/Brasilien, Tokio/Japan , Warschau/Polen und in diverse deutsche Städte.

Ein kuratorisches Statement und einen Lebenslauf von Stéphane Bauer finden Sie auf der Webseite des Goethe Institutes unter “KuratorInnen aus Deutschland”: www.goethe.de

PingPong von Claus Störmer ist auf dem European Media Art Festival zu sehen

Donnerstag, 19. April 2012

Das Video PingPong läuft im Programm HOTPOT-HOTSPOT im Rahmen des MediaCampus.
Do, 19. April 2012 | 23:45 / Lagerhalle / Sa, 21. April 2012 | 21:00 / Zimmertheater

Das EMAF zählt zu den bedeutendsten Foren der internationalen Medienkunst. Als Treffpunkt für Künstler, Kuratoren, Verleiher, Galeristen und Fachpublikum prägt es entscheidend die Thematik, Ästhetik und Zukunft der medialen Kunst.

Der Media Campus ist eine Plattform für junge Nachwuchskünstler aus aller Welt. Mit fünf Filmprogrammen, die aus zahlreichen Einsendungen zusammengestellt wurden, werden in diesem Jahr die frischen und innovativen Tendenzen der jungen Kunstszene auf die Leinwand gebracht.

EMAF   18. – 22. April 2012

www.emaf.de

PingPong von Claus Störmer
Video / HD / 2011 / 2 min 40 / sw / stereo

In seiner Arbeit „PingPong“ spielt Claus Störmer mit den Grenzziehungen von Statik und Bewegung, Fakt und Fiktion, der Welt und unserer Vorstellung von ihr.

Der Künstler Störmer belebt die Dinge und tritt als Darsteller in seinen Videos mit ihnen in Interaktion. In der Videoarbeit „PingPong“ wandelt sich eine anarchisch-poetische Aktion von PingPong Bällen in eine ausgeklügelte Choreographie zwischen dem Performer und den Objekten, die ganz eigenen Regeln folgt.

Der minimalistische, visuell-akustische, Dialog lässt die Ordnung von Subjekt und materieller Welt brüchig werden.

( Prof. Michaela Schweiger )